Forum Freie Gesellschaft

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Michael von Prollius: Die Euro-Misere

Michael von Prollius: Die Euro-Misere Die mit dem Euro verbundenen Ziele haben sich als Illusion herausgestellt. Inzwischen wurde vielen bewusst, dass der Euro selbst eine Illusion ist. Das herrschende staatliche Geldsystem lässt sich weder ökonomisch, noch rechtlich, geschweige denn sozial oder moralisch glaubwürdig rechtfertigen. Die Essays des Geldexperten Michael von Prollius beschäftigen sich mit den unser Geldsystem betreffenden grundsätzlichen Fragen, bieten eine alternative Sicht auf dessen Funktionsweise und auf die Finanz- und Wirtschaftskrise. Nicht zuletzt …

Thorsten Polleit und Michael von Prollius: Geldreform

Thorsten Polleit und Michael von Prollius: Geldreform: Vom schlechten Staatsgeld zum guten Marktgeld, Finanzbuchverlag 2014, 288 S, 14,99 Euro. Alle wichtigen Währungen der Welt sind staatliches Zwangsgeld. Staatsgeld ist ethisch defekt und inflationär. Es sorgt für Wirtschafts- und Finanzkrisen. Und es mündet in eine Überschuldungsklemme, welche die freiheitliche Gesellschaftsordnung gefährdet. “Das internationale Kreditmarktfiasko wurde durch das staatliche Geldmonopol verursacht. Thorsten Polleit und Michael von Prollius geben ein klare und verständliche Analyse der Krisenursache. Sie zeigen …

Österreichische Schule für Anleger

Rahim Taghizadeghan, Ronald Stöferle, Mark Valek: Österreichische Schule für Anleger. Austrian Investing zwischen Inflation und Deflation, Finanzbuchverlag, München 2014, 347 S., 24,99 Euro. Balsam für die gehetzte Seele bietet der kompakte Theorie- und Praxis-Band für Anleger und Leser, die sich für tiefere Einsichten in das Finanzsystem interessieren. Die drei „Österreicher“ Rahim Taghizadegan (Institut für Wertewirtschaft, Wien), Ronald Stöferle (Incrementum AG, Liechtenstein) und Mark Valek (Incrementum AG, Liechtenstein) kombinieren philosophischen, ökonomischen und Investment-Sachverstand. Das Ergebnis ist …

Anthony de Jasay (1991) Liberalismus neu gefaßt – Grundsteine einer entpolitisierten Gesellschaft

Anthony de Jasay wurde 1925 in der ungarischen Gemeinde Aba geboren. Seine Ausbildung, die er in Székesfehérvár und Budapest erfuhr, schloss er mit einem akademischen Grad in Agrarökonomie ab. Von 1947-48 arbeitete er als freier Journalist, was ihn 1948 zur Emigration zwang. Nach zwei Jahren Aufenthalt in Österreich emigrierte er 1950 nach Australien. Dort studierte er nebenberuflich Volkswirtschaftslehre an der University of Western Australia. Ein Stipendium erlaubte es ihm 1955 nach Oxford zu gehen, dort …

Buch des Monats Dezember

Norbert Bolz: Die ungeliebte Freiheit. Ein Lagebericht, Wilhelm Fink Verlag, München 2010, 169 S., 16,90 Euro. „Freiheit bedeutet: Der Bürger handelt. Gleichheit aber bedeutet: Der Staat handelt.“ Diese und andere prägnante Formeln bietet der in Berlin lehrende Medienwissenschaftler Norbert Bolz in seinen facettenreichen Perspektiven auf Freiheit und Knechtschaft geradezu en masse. Sein ideengeschichtlich-philosophisches Feuerwerk ist ein Plädoyer für Mut zur Bürgerlichkeit. Die Angst vor der Freiheit schließe die Menschen in ein soziales Gefängnis ohne Ketten …

Ludwig von Mises: Nationalökonomie

“Nationalökonomie. Theorie des Handelns und Wirtschaftens” von Ludwig von Mises ist bekanntlich der Nukleus von Mises’ Hauptwerk “Human Action”, das noch nicht in deutscher Sprache vorliegt. “Nationalökonomie” ist wieder verfügbar. Der Dank gebührt Michael Kastner, Gründer von buchausgabe.de. Der Unternehmer, ganz im österreichischen Sinne, hat ein großes und stetig wachsendes Angebot liberaler, insbesondere “österreichischer” Schriften vor allem für den deutschsprachigen Markt zugängig gemacht. Viele Bände sind nicht bei etablierten Anbietern, sondern nur bei buchausgabe.de erhältlich. Eine kleine Bibliothek …

Roland Baader: totgedacht – ein Vermächtnis

Roland Baader: totgedacht. Warum Intellektuelle unsere Welt zerstören, Gräfelfing 2002, 280 S., 22,80 Euro. „totgedacht“ ist mein persönliches Lieblingsbuch von Roland Baader. Es ist ein Schlüssel zum Verständnis unserer Welt aus ideengeschichtlicher Perspektive und weist so zugleich einen Ausweg zum Besseren. Somit ist es ein sehr österreichisches, ein sehr hayekianisches Buch. Unsere (geistigen) Eliten sind immer wieder von kollektivistischen Ideologien fasziniert, die regelmäßig das Gegenteil von dem bewirken, was eigentlich beabsichtigt war, zumindest aber die …

Der zeitlose Wert der besseren Ideen

Ludwig von Mises: Der Wert der besseren Ideen. Sechs Vorlesungen über Wirtschaft und Politik, (Olzog Verlag) München 2008, 144 S., 19,90 EUR. 1959 hielt Ludwig von Mises eine Reihe von Vorlesungen vor hunderten Menschen im Auditorium Maximum der Universität von Buenos Aires, Argentinien. Sieben Jahre nach dem Ende der Ära Perón war das Land reif für neue Ideen. Die Zuhörer wussten kaum etwas über individuelle Freiheit und freie Marktwirtschaft. Glücklicher Weise sind von den meisterhaften …

Henry Hazlitt. Der Publizist des 20. Jahrhunderts. Ein Literaturbericht

Henry Hazlitt ist heute weitgehend in Vergessenheit geraten, obwohl er der herausragende ökonomische Publizist des 20. Jahrhunderts im englischsprachigen Raum war. Der nachfolgende Text ist die schriftliche Fassung eines Vortrags, der im Rahmen des Seminars „Konsequente Denker des Liberalismus“ 2013 an der Theodor Heuss Akademie in Gummersbach gehalten wurde. Im Mittelpunkt steht ein Überblick über Leben und Werk einer herausragenden Stimme für die Freiheit. Der Überblick über Hazlitts wichtigste Monographien vermittelt einen Eindruck vom Facettenreichtum …

Ich, der Bleistift

Einer der berühmtesten Essays über Marktwirtschaft, Arbeitsteilung und die spontane Ordnung, die durch die “Unsichtbare Hand” geleitet wird, liegt erstmals in deutscher Übersetzung vor. Die Rede ist von Leonard E. Read’s “I, pencil”. Die deutsche Übersetzung stammt von Gesine von Prollius: Ich der Bleistift_Übersetzung_vP Der Essay erschien unter dem Titel „I, Pencil“ erstmals 1958 in der Zeitschrift „The Freeman“, die von der Foundation for Economic Education herausgegeben wird. Dort gibt es auch die englische Originalfassung und eine englische Audiofassung. Inzwischen …

Desaströse Inflation ist historisch die Folge von Staatsversagen

Die Weltwirtschaftskrise ab 1929 gilt als Deflationsmenetekel. Sie war indes viel mehr – der Kulminationspunkt eines Staatsversagens mit katastrophalen Ausmaßen, mithin Ausdruck eines durch den Ersten Weltkrieg und die Versailler Verträge zerrütteten internationalen Finanzsystems, einer (infolgedessen) nicht tragfähigen Auslandsverschuldung Deutschlands, einer Protektionismusspirale, die die internationale Arbeitsteilung zerstörte, eines unbezahlbaren Wohlfahrtsstaates bereits in der Weimarer Republik, einer desaströsen Politik des New Deal in den USA. In Deutschland und Amerika handelte es sich um eine Doppelkrise aus …

Wachstumsfetischismus

Wachstum! So lautet die Parole der Postmoderne. Wachstum statt Reformen soll aus der Euro-Krise helfen. Die von der EU verabschiedeten Wachstumsstrategien, im Jahr 2000 die „Lissabon-Strategie“ und 2010 „Europa 2020“, waren bereits vor ihrer Verkündung Makulatur. In Berlin analysiert ein weltweit renommierter Ökonom anlässlich der XI. Ludwig-Erhard-Vorlesung Gründe für den nachlassenden Wachstumstrend – Ökonomie degeneriert dort zum Denken in Aggregaten, abgekoppelt von menschlichem Handeln. Der Internationale Währungsfonds verordnet Entwicklungsländern Wachstumsreformen und zieht den Zorn der …

Gérard Bökenkamp: Die tägliche Dosis Liberalismus

Gérard Bökenkamp: Die tägliche Dosis Liberalismus Der Titel ist Programm. Der Berliner Publizist und Historiker hat lesenswerte Beiträge zur bundesdeutschen Politik und Wirtschaftspolitik, zur Ideengeschichte und politikökonomischen Theorie auf dem Blog “Denken für die Freiheit” veröffentlicht, von denen eine Auswahl hier versammelt ist. Keine Gruppe hat das Recht in die Lebenswelt der anderen Gruppe durch Repressionen einzugreifen, solange die Zugehörigkeit zu dieser Gruppe freiwillig ist und das Recht sie auch wieder zu verlassen gewährleistet ist. …