Tragödie Wohlfahrtsstaat

Wohlfahrtsstaat + Bürokratie + Primat der Politik sind eng mit einander verklammert. Alle drei sind heute kennzeichnen eines falsch verstandenen Staates, eines Staates in dem die Wohlfahrt dem Staat dient, die Bürokratie sich in überbordendem Ausmaß sich mit selbst und Dingen beschäftigt, die sie nichts angehen, und einem Herumfummeln von Politikern in allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft. Kein Wunder, dass der allzuständige Staat zugleich der schwache Staat ist. Geschichte wiederholt oder reimt sich.

Peter Ruch, pensionierter Schweizer Pfarrer, hat eine fulminante Kritik des Umverteilungsstaates geschrieben, die beim Liberalen Institut erschienen ist: Staatliche Umverteilung: die Tragödie unserer Zivilisation.

Lesenswert ist der ganze Artikel. Als Anregung mag der Schluss dienen:

Osteuropa erlebte vor einem Vierteljahrhundert den Kollaps der Sozialstaaten. Sie hatten die Wirtschaft stranguliert, schoben die knappen Mittel den Parteibonzen zu und entliessen die Menschen in die Armut. Wohlstand wird aber grundsätzlich durch freie Märkte geschaffen. Für Bedürftige sowie Menschen, die sich nicht selber ernähren und erhalten können, sind Stiftungen, Versicherungen sowie die Nächstenliebe zuständig. Der Staat kann ergänzend mitwirken, aber nicht als Hauptakteur, geschweige denn als Geldsprinkler für Menschen, die es nicht benötigen.

  •  
  •  
  •  
  •  

Die Bucht Rocks-MVP-Blog

Denkanstoss

"If long-term economic forecasting is a mug’s game, then at least one thing is certain: the European Union’s centralized, controlled, grant-subsidized, government-led approach to technology development virtually guarantees that the future will be made elsewhere."

Salvatore Babones

Zeitlos

"Die Wahrheit hat nichts zu tun mit der Zahl der Leute, die von ihr überzeugt sind."

Paul Claudel

Unterstützen Sie Forum Freie Gesellschaft.


Zitat Zur Freiheit

"A king rules over willing subjects, a tyrant over unwilling. The institutions of a free society are designed to ward off those who would govern, not for their country but for themselves, who take account not of the public interest but of their own pleasure."

George Buchanan (1505-1582): Dialogue concerning the rights of of the Crown of Scottland, englische Übersetzung von 1799, London, 143.

Buch zur Freiheit