Wider die ideologisierte Weltoffenheit

Treffend, auf den Punkt gebracht hat Heinz Theise die Herausforderung unserer Zeit. In seinem Gastkommentar für die „Es war überfällig, die Widersprüche einer ideologisierten Weltoffenheit zu thematisieren“ NZZ konstatiert der Professor für Politikwissenschaft an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfahlen in Köln:

  • Wir leben in einer Zeitenwende. Die von den USA dominierte liberale Weltordnung ist zu Ende, zuvor war die Sowjetunion untergegangen. Heute fehlen Ordnungsstrukturen in einer multipolaren Welt.
  • Die Hauptaufgabe des Staates ist der Schutz der Bürgern nicht am Hindukusch, sondern an den Grenzen der EU-Staaten.
  • Erforderlich ist eine Lösung, die Wege zwischen Universalismus und Partikularismus, zwischen Internationalismus und Nationalismus finde.

Es wird Zeit, auch abweichende Meinungen im Spannungsfeld von Weltoffenheit und Stabilität politisch zu integrieren.“ Der Weg führt – wie schon in den frühen 30er Jahren von Alexander Rüstow zur Erneuerung eines liberalen Gemeinwesens gefordert – zur Selbstbehauptung durch Selbstbegrenzung des Staates und der Ansprüche.

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"Am Anfang war das Wort und nicht das Geschwätz, und am Ende wird nicht die Propaganda sein, sondern wieder das Wort."

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"Die Wahrheit hat nichts zu tun mit der Zahl der Leute, die von ihr überzeugt sind."

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Zitat Zur Freiheit

"A king rules over willing subjects, a tyrant over unwilling. The institutions of a free society are designed to ward off those who would govern, not for their country but for themselves, who take account not of the public interest but of their own pleasure."

George Buchanan (1505-1582): Dialogue concerning the rights of of the Crown of Scottland, englische Übersetzung von 1799, London, 143.