Mehr Waffen sind keine Lösung gegen Attentäter

Schusswaffen gehören nicht voraussetzungslos in Bürgerhände und auch dann nur in wenige!

Israel kann als ein Vorbild dienen. Der Waffenbesitz ist dort streng reguliert – auch die Abgabe von Munition. Das Geheimnis des Erfolgs lautet nicht:

Waffen gegen Täter mit Waffen, sondern Täter frühzeitig identifizieren.
Diese Auffassung vertritt zumindest Isabel Kershner in der New York Times.
Diese Perspektive und Argumentation überzeugt mich. Ich habe an anderer Stelle geschrieben:

In der Bundeswehr herrschen hohe Sicherheitsstandards beim Umgang mit Waffen und Munition. Schießunfälle sind regelmäßig auf Verstöße gegen Sicherheitsstandards zurückzuführen. Diese Standards lassen sich im privaten, geschweige denn öffentlichen Raum schwerlich einhalten, weil sie permanente Ausbildung, drillmäßiges Üben und Belehrung sowie eine Kommandogewalt zur Überwachung und Durchsetzung erfordern.

Eine plausible empirische Begründung für ein Recht auf Schusswaffenbesitz wäre der Nachweis, dass sie für mehr Sicherheit der Bürger sorgt. Dieser Nachweis steht aus.

Mehr in: Den Feuerkampf gewinnt, wer schneller schießt und besser trifft.

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"A king rules over willing subjects, a tyrant over unwilling. The institutions of a free society are designed to ward off those who would govern, not for their country but for themselves, who take account not of the public interest but of their own pleasure."

George Buchanan (1505-1582): Dialogue concerning the rights of of the Crown of Scottland, englische Übersetzung von 1799, London, 143.