Die Logik der öffentlichen Verwaltung

Mehr als 100 Jahre liegen zwischen den Befunden. Die Aussagen sind gleich, die Bewertungen hingegen nicht.

Das Wagnersche Gesetz (Adolph Wagner 1835-1917) steigender Staatsausgaben thematisiert die kontinuierliche Ausdehnung staatlicher Tätigkeiten durch den Wandel vom Ordnungs- zum Wohlfahrtsstaat. Wagner beurteilte die vermehrte Übernahme von Aufgaben durch den Staat positiv.

Jan Flückinger kommentierte in der NZZ das überproportionale Staatswachstum in der Schweiz. Immer neue Aufgaben würden auch als Selbstzweck der Verwaltung identifiziert. Die Folgen: Personalaufbau, geringe Effizienz(steigerung), kein Aufgabenwegfall und vor allem muss ein wachsender Staatssektor von Unternehmen und Bürgern bezahlt werden.

Für ein Umdenken kann und muss man werben. Vorschläge wie Subsidiarität, Digitalisierung, Anreize, Aufgabenprüfung sind allfällige Gebote und auch der Blick über den Tellerrand oder besser Teich lohnt.

Die Logik mutet indes gruselig an, zumal bekannt ist, dass Staatswachstum und wirtschaftliche Wohlfahrt negativ korreliert sind: Der öffentliche Sektor beruht auf Sondergesetzen, die seine Bediensteten privilegieren. Und dieses Privileg lässt den Leviathan immer weiter wachsen.
Ein Kahlschlag ist erforderlich und die Abschaffung des Beamtentums.

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Denkanstoss

"If long-term economic forecasting is a mug’s game, then at least one thing is certain: the European Union’s centralized, controlled, grant-subsidized, government-led approach to technology development virtually guarantees that the future will be made elsewhere."

Salvatore Babones

Zeitlos

"Die Wahrheit hat nichts zu tun mit der Zahl der Leute, die von ihr überzeugt sind."

Paul Claudel

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Zitat Zur Freiheit

"A king rules over willing subjects, a tyrant over unwilling. The institutions of a free society are designed to ward off those who would govern, not for their country but for themselves, who take account not of the public interest but of their own pleasure."

George Buchanan (1505-1582): Dialogue concerning the rights of of the Crown of Scottland, englische Übersetzung von 1799, London, 143.

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