Elite ohne Perspektive

Die Abneigung gegen die Herrschenden wächst und wächst. Das Gejammer über die aufkommenden Alternativen auch. Zu populistisch. Zu undiplomatisch. Zu selbstsüchtig. Zu dünnhäutig und aggressiv. Den Herausforderern mangele es an wirksamen Konzepten.
Die Alternativen zu den Überkommenen sind wirklich nicht berauschend – von der Alternative für Deutschland mit neuen, üblichen und völlig inakzeptablen Protagonisten bis hin zu Donald Trump, der ein erkennbar gutes Steuer- und Infrastrukturprogramm mit absurden Abschottungspolitiken verknüpft.
Allerdings funktioniert die Politik nach den herkömmlichen Mustern: Die Herrschenden werden vielfach als nicht mehr tragbar angesehen. Daher besitzt ihre Abwahl Priorität. Das liegt auch daran, dass sie die Misere verursacht haben, selbst jammern und vor allem ratlos sind.
Wer in der Krise von heute ein massives Staatsversagen erkennt, weiß auch einen Lösungsweg. Ein radikales Zurückschneiden aller Staatstätigkeit und damit auch aller durch die Herrschenden Privilegierten. Das ist eigentlich die große Stunde der Liberalen.

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Die Bucht Rocks-MVP-Blog

Denkanstoss

"If long-term economic forecasting is a mug’s game, then at least one thing is certain: the European Union’s centralized, controlled, grant-subsidized, government-led approach to technology development virtually guarantees that the future will be made elsewhere."

Salvatore Babones

Zeitlos

"Die Wahrheit hat nichts zu tun mit der Zahl der Leute, die von ihr überzeugt sind."

Paul Claudel

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Zitat Zur Freiheit

"A king rules over willing subjects, a tyrant over unwilling. The institutions of a free society are designed to ward off those who would govern, not for their country but for themselves, who take account not of the public interest but of their own pleasure."

George Buchanan (1505-1582): Dialogue concerning the rights of of the Crown of Scottland, englische Übersetzung von 1799, London, 143.

Buch zur Freiheit