Markt für Bildung

Staatliche Bildung scheint alternativlos zu sein. Es gibt keine Debatte über Wettbewerb und Vielfalt, allenfalls die ritualisierten Klagen über den miesen Zustand von staatlichen Schulen, den Lehrermangel, schlechte Schülerleistungen, noch schlechtere Schülerleistungen und Gewalt an Schulen.

Die Folge: Hilflose Forderungen nach mehr staatlichen Investitionen in die Bildung. Und natürlich Warnungen vor dem bösen Markt und der unweigerlichen Folge der totalen Verblödung der armen Schüler, weil die beim Kapitalismus keine Schule mehr finden. Kurz, der Bock soll weiter gärtnern.

Doch halt, es gibt eine Diskussion. Die wird in der Schweiz geführt. Das Liberale Institut hat ein erfrischendes Symposium zum Themenfeld Markt für Bildung in Zürich veranstaltet. Nun ist ein ganzer Band von mit interessanten Beiträgen erschienen. Behandelt werden die Themenblöcke Liberale Bildungsideale – dazu konnte ich den einführenden Aufsatz “Was ist Bildung?” beisteuern, Vielfalt und Wettbewerb, Bildung finanzieren und Ausklang. Insgesamt 11 Beiträge plus Vorwort und Einleitung erschienen in der ansprechenden Edition Liberales Institut.

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