Der Wohlfahrtsstaat frisst seine eigenen Kinder

Der Wohlfahrtsstaat ist der Mittelweg zwischen Sozialismus und Kapitalismus – der sogenannte Dritte Weg. Versagen, Verarmung und Knechtschaft des Sozialismus sollen es für die Befürworter des Mitteldings nicht sein. Wenn auch der Sozialismus offenbar immer noch Charme hat, weil ein Teil ja erhalten bleiben soll. Kapitalismus darf es auf keinen Fall sein – der ist bekanntlich böse. Leider bedeutet Kapitalismus Wohlstand für alle.

Das Ergebnis lässt sich folgt beschreiben: Was ist ein Kamel? Ein von einer Kommission erfundenes Pferd. Der Wohlfahrtsstaat ist allerdings kein Kamel, denn Kamele sind ein taugliches Ergebnis der Evolution, sondern ein Kamel, dass wie ein Pferd aussehen soll. Dabei stört mehr als nur der Doppelbuckel.

Welche drastischen Folgen mit dem Beschreiten des Dritten Wegs verbunden sind, analysiert Thomas Mayer präzise in seiner Nachlese zur Bundestagswahl. Der Leiter des Flossbach von Storch Research Instituts und frühere Chefökonom der Deutschen Bank gehört zu den führenden liberalen Denkern in Deutschland. Wer sich Zeit für die Lektüre des Analyse nimmt, wird erkennen warum es in einem Wohlfahrtsstaat  keinen (liberalen) Rechtsstaat geben kann, warum eine freie Gesellschaft mit dem Wohlfahrtsstaat unvereinbar ist und warum unsere aktuellen wie strukturellen politischen Probleme zwangsläufige Folge des Dritten Weges sind.

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Die Bucht Rocks-MVP-Blog

Denkanstoss

"Am Anfang war das Wort und nicht das Geschwätz, und am Ende wird nicht die Propaganda sein, sondern wieder das Wort."

Gottfried Benn

Zeitlos

"Die Wahrheit hat nichts zu tun mit der Zahl der Leute, die von ihr überzeugt sind."

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Zitat Zur Freiheit

"A king rules over willing subjects, a tyrant over unwilling. The institutions of a free society are designed to ward off those who would govern, not for their country but for themselves, who take account not of the public interest but of their own pleasure."

George Buchanan (1505-1582): Dialogue concerning the rights of of the Crown of Scottland, englische Übersetzung von 1799, London, 143.