Der Kapitalismus kann die Umwelt schützen

In den öffentlichen Darstellungen und Debatten sind die Rollen klar verteilt: hier die Umweltsünder – die kapitalistischen Unternehmen, dort die Umweltretter – die Staatsführungen. Die Mittel zur Rettung der Umwelt sind ebenfalls einfach: Der Staat schreibt vor was zu tun ist, die Unternehmen folgen den Anweisungen, Vorschriften, Regulierungen, Staatszielen.

Diese einseitige Darstellung lässt sich durch andere Perspektiven bereichern

  • Könnte die Umwelt vor allem durch Marktwirtschaft und Innovationen besser werden?
  • Gab es nicht die größten Ökokatastrophen unter dem Staatssozialismus, der nicht nur verheerende Umweltschäden anrichtete, sondern auch geringeren Wohlstand zuließ und damit weniger Mittel für eine bessere Umwelt?
  • Wer wird also die Umwelt besser schützen: der Öko-Etatismus oder eine liberale Marktwirtschaft? 
  • Gibt es eine ungerechtfertigte Kampagne gegen Marktwirtschaft respektive Kapitalismus und eine unsachgemäße Panikmache hinsichtlich des Zustands der Umwelt?
  • Lässt sich der Klimawandel weitaus billiger bewältigen als mit der eingeschlagenen Politik?

Die Autoren des lesenswerten Bandes beantworten diese Fragen mit guten Argumenten für viel mehr Freiheit und Marktwirtschaft für eine bessere Umwelt. 

Der gut durchgliederte und übersichtlich erschließbare Band des Liberalen Instituts erweitert die Perspektive und bildet.

Die Umweltverschmutzung konnten in den letzten Jahrzehnten vorwiegend in den Ländern drastisch reduziert werden, die als kapitalistisch angesehen werden. Unsere Umweltbilanz wird stetig besser. Der Alarmismus nimmt zugleich stetig zu. Wirtschaftliches Wachstum und technologische Innovationen verhindern Horrorszenarien und verbessern unsere Umwelt sukzessive – nicht ein Wachstumsstopp und auch nicht staatlich auferlegte hohe Umweltkosten.

Die freie Marktwirtschaft ermöglicht es zudem, immer mehr Bedürfnisse mit immer weniger Ressourcen zu befriedigen.“ Genau das ist Nachhaltigkeit.

 

Olivier Kessler und Claudia Wirz (Hg.): Mutter Natur und Vater Staat. Freiheitliche Wege aus der Beziehungskrise, Edition Liberales Institut, Zürich 2020, 267 S., 24,80 Euro.

Das Buch kann hier beim Liberalen Institut bestellt werden. Das kurze Video mit den Kernbotschaften ist bei YouTube verfügbar. Einen Bericht zur LI-Konferenz gibt es hier.

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